Anhang

 

 

Anhang:   ( Noch in Arbeit! )

 

 

 

       Wenn der Mensch zur Ware wird

 

 

                -  Der Friedensengel -

 

 

           Ein gesellschaftskritisches Buch

 

           über die Entwicklung der Menschheit

 

( Noch als Manuskript!)

 

 

          

                               Vorwort

 

 

 Verfasser des Buches:

  

      ...in der Freizeit                            ...am PC

               


 

Ich komme aus dem Volk und schreibe für das Volk.

Ich war - ich bin - und - ich bleibe ein ARBEITER-KIND !

Aus der aktuellen Presse oder im Gespräch mit den Leuten erhalte ich immer wieder neue Anregungen zum Schreiben.

Für jeden Hinweis oder Diskussionsbeitrag (auch kontroverse) bedanke ich mich recht herzlich!

Ich war Lehrer - Pädagoge - Erzieher der Kinder und Jugendlichen;

ich war auch ihr ANWALT, und das bin ich auch heute noch!

Leider habe ich in meinem bisherigen Leben festgestellt, dass die meisten Leute, die ich kennenlernen durfte , nicht reich waren.

Aber dies konnte ich akzeptieren.

Das aber sie nicht wussten, was heute eigentlich wirklich <reich>  bedeutet, machte und macht mich noch in den Gesprächen mit ihnen 

< s c h w a c h >!  

 

Schon frühzeitig lernte ich:

<Schau nicht nur auf den M u n d  sondern vor allem auf seine

H ä n d e > , um dir über einen Menschen eine Meinung zu bilden! >

 

 

Wer bin ich?  Was will ich?

 

Ich werde oft von meinen Mitmenschen gefragt, warum ich als alter Mann solche gesellschaftskritischen Bücher schreibe?

Sie sagen dann auch noch:

Dir geht es doch im Vergleich zu vielen Menschen finanziell gut.

Wir wissen, dass Du parteilos bist.  

 

Warum bist Du eigentlich parteilos? 

Was erwartest Du eigentlich von den Menschen?

Was willst Du eigentlich?

usw.

 

Da erinnerte ich mich an:

Was bin ich?, das heitere Beruferaten, war eine Quizsendung, die von 1955 bis 1958 und von 1961 bis 1989 vom Ersten Deutschen Fernsehen bzw. Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Moderator der 337 Folgen war Robert Lembke. Das Konzept wurde später von verschiedenen Sendern wieder aufgegriffen.

Lembke erhielt im Monat ca. 6000 Briefe, in denen sich Kandidaten mit mehr oder weniger seltenen Berufen vorstellten. 20 bis 30 davon kamen meist in die engere Auswahl. Sogar eine Hausfrau durfte einmal vor dem Rateteam erscheinen. Sie konnte mit einem gefüllten Schweinderl nach Hause gehen, da es niemandem gelang, ihren Beruf zu erraten. Die Situation eskalierte sogar zur Realsatire. „Könnte Ihr Beruf von einem Mann ausgeführt werden?“, wollte Guido Baumann wissen. Ein fragender Blick und Lembke entschied: „Sagen wir nein.“

Die Produktionskosten fielen bescheiden aus: Lembke erhielt pro Sendung (Stand 1974) 6.000 DM (entspräche heute inflationsbereinigt 8.645 Euro), die Mitglieder des Rateteams knapp je 1.000 DM (1.441 Euro) und die Assistentin Irene Aulich (seit 1967) 150 DM (216,14 Euro). Jeder Gast konnte nach 10 Nein-Antworten maximal 50 DM gewinnen, was inflationsbedingt heute 123,04 Euro für das erste Ausstrahlungsjahr 1955 und 42,72 Euro für 1989 entsprechen würde.

Die Aufzeichnung erfolgte im Studio 2 des Bayerischen Rundfunks in Unterföhring bei München. Bis 1973 wurden zwölf Sendungen pro Jahr produziert, danach nur noch acht. An jedem Aufzeichnungstermin wurden zwei Sendungen hintereinander gedreht, was zusätzlich Kosten sparen half.

Bühnenbild und Requisiten:

  • ein Tisch für das Rateteam
  • ein Tisch für Robert Lembke mit Gast
  • (Vor-)Namensschilder des Rateteams
  • Nummernschilder zum Umblättern für Lembke
  • verschiedenfarbige Sparschweine
  • ein Gong mit Schlegel
  • eine Unterschrifttafel
  • Augenmasken für das Rateteam für das Prominentenraten

 

Die o.g. Fragen versuchte ich mit noch  weniger Requisiten  zu beantworten.

Der fragende Mensch soll sich einen

                                          g r o ß e n   G e l d s c h e i n

      ( egal ob es ein Euro - Dollar - Rubel - CNY - Schein usw. ist ! )

vor seinen Augen halten und versuchen hindurch zu schauen.

Wenn er dahinter  N i c h t s   sieht, ist er in

                                       Deutschland ein  -     CDU/CSU-er.

Wenn er dahinter   K o n t u r e n  von Menschen ( also z.B. Familien! ) sieht, ist er in

                                       Deutschland   ein  -          SPD-er.

Wenn er dahinter  M e n s c h e n  ( einschließlich ihrer Probleme! ) sieht ist er in                                 

                                       Deutschland  einer -         Wie-ich.

 

Meine Erklärung für den Leser zu meinem o. g  VERGLEICH:

Natürlich ist dieser Vergleich von mir drastisch und pauschalisiert dargestellt worden.

Damit will ich zum Ausdruck bringen, dass diese Aussagen

                                                  n i c h t

auf alle Mitglieder zu treffen.

Es gibt also auch Ausnahmen!

Außerdem wäre ich froh, wenn mir die Praxis zeigt, dass ich im                            

                                      UNRECHT

bin.

 

 

Nach langer Zeit konnte ich wieder einmal durch eine Einladung

< Prag - die goldenen Stadt an der Moldau > besuchen.

Auch heute war sie voll von Touristen aus <aller Herren Länder>.

Die Besucher - Attraktionen kannte ich ja schon von früher.

Deshalb nahm ich mir vor den mir noch nicht bekannten Fernsehturm zu besuchen. 

 Bildergebnis für prager fernsehturm

 

Der für die Öffentlichkeit zugängliche Turm ist 216 Meter hoch und besitzt in 63 Metern Höhe ein Turmrestaurant und in 95 Metern Höhe eine verglaste Aussichtsplattform. Der Turm dient neben der Verbreitung von Fernseh- und UKW-Hörfunkprogrammen als Aussichtsturm sowie als meteorologische Station.

Baubeginn des Prager Fernsehturms war 1985, seine Eröffnung am 18. Februar 1992. Die ungewöhnliche Bauform wurde bewusst als Kontrast zu den historischen Bauwerken der Prager Innenstadt gestaltet. Dazu bemerkte der Architekt Václav Aulický:

„Seine Gesamterscheinung sollte von vorneherein die Möglichkeit eines direkten Vergleichs oder gar der Konkurrenz mit den wichtigen Gebäuden der Altstadt ausschließen.“

Die im Jahr 2000 an den Säulen des Turms angebrachten stilisierten Plastiken von herumkrabbelnden Kleinkindern stammen von dem tschechischen Bildhauer David Černý. Zusätzlich werden die Säulen bei Nacht markant in den Landesfarben Tschechiens weiß, rot und blau angestrahlt.

 

Beim Besuch dieser Stadt viel mir aber noch etwas anderes auf - der respektvolle Umgang mit den alten Menschen!

Dies erinnerte mich an meine Kindheits- und Jugendjahren in Leipzig.

Mir viel nicht nur auf, dass in Prag alle älteren Leute kostenlos mit allen öffentlichen Verkehrsmittel ( Bus- Straßenbahn - Metro) fahren konnten.

Ich konnte beobachten, wie die jungen Menschen z. B. zuerst die alten Leute in die Verkehrsmittel steigen ließen; ihnen sogar höflich einen Sitzplatz anboten und auch sonst noch ihre Hilfe mit Respekt leisteten.

Die öffentlichen Verkehrsmittel wurden von allen Bewohnern der Stadt rege benutz, s. d. diese auch immer effektiv ausgelastet waren.

Die niedrige Preise für Straßenbahn, Bus oder U-Bahn erinnerten mich an die in der damaligen DDR.

Ich erkannte aber auch, dass es heute noch erhebliche soziale Unterschiede zwischen diesen Menschen in Prag gibt!

Apropos < Kindheit > !

Ich kann mich auch noch gut erinnern, wie stolz ich war, als Schüler in der ersten Klasse das blaue Halstuch der Jungen Pioniere ( in der fünften Klasse ein rotes Halstuch! ) umgebunden zu bekommen.

Die Enden des dreieckigen Halstuches symbolisierten die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus - Schule - Pionierorganisation bei der Erziehung und Bildung der heranwachsenden Generation.

Ein besonderes Erlebnis war es für mich an einem Betriebs-Pionier-FDJ oder Sport und Touristik- Lager teilnehmen zu können.

Dabei stand ein gemeinsames Lagerfeuer immer auf dem Programm.

Gemeinsam sangen wir dabei Lieder, und oft entstanden zwischen uns tiefe Freundschaften, die oft heute noch Bestand haben; manchmal für die GROßEN sogar die ERSTE LIEBE !

Ich freue mich deshalb über das folgende Video mit dem Gesang der Kelly`s:

 

 

 

 

 

 

 

Meine Geburts- und Heimatstadt Leipzig:


 

Leipzig - Blick auf das Neue Rathaus:


 

Leipzig - Blick auf den Hauptbahnhof:


 


 

Leipzig - Zentrum bei Nacht:



Leipzig - das Völkerschlachtdenkmal:



 

Leipzig –  der City Tunnel:

 


 

Ein über 100-jähriger Traum der Leipziger ging mit der

Inbetriebnahme des City-Tunnels mit 4 unterirdischen Stationen am

15.12.2013 in Erfüllung!


Eine vollständige Erfüllung des Traumes erfolgt aber erst mit der Verwirklichung des

Projektes der DB auch Fernzüge durch diesen Tunnel fahren zu lassen. Dann wäre

endlich eine Nord-Südverbindung direkt durch Leipzig geschaffen. Dies würde neben

einer Energieeinsparung auch heute schon eine Fahrzeitverkürzung für die Fahrgäste um

ca. 1/2 Stunde bringen. Wobei eine weitere Optimierung der Fahrzeitverkürzung in

Zukunft noch möglich ist.

 

Die Thomaskirche in Leipzig

 


 

Der weltberühmte Thomanerchor Leipzig in der Thomaskirche.


Bach Matthäuspassion - Thomanerchor Leipzig:

"Kommt ihr Töchter, helft mir zu klagen"; unter der Leitung von

Georg Christoph Biller.


 


 


 

Aus dem Text entnehme ich das Wort < wohin >.


Für mich ergibt sich daraus die Kardinalfrage:

Wohin entwickelt sich die Menschheit?


 

Auf dem folgenden Plakat sehe ich, dass sich auch andere Leute darüber Gedanken machen:


 


 


 

Als alter Leipziger gehe ich schon immer gern durch die Stadt

und beobachte aufmerksam, wie mit viel Fleiß, Können und Liebe

die Menschen diese nach der Zerstörung durch den Krieg wieder

zu einer schönen Stadt aufgebaut haben.

Ich verfolge heute als Rentner wie mit viel Arbeit die Menschen

ein neues Haus, eine neue Straße, eine neue Brücke usw.

erschaffen.

 

Aktuell wird gerade dieses Einrichtungshaus am PC in Leipzig-Paunsdorf

gebaut:

 


 

Ich betrachte diese emsige Arbeit aber immer mit Angst.

 

Woher kommt nur diese ständige Angst?

 

Antwort: Weil ich immer schon REALIST bin!


 

Ich habe heute noch immer Bilder vom Krieg zerstörten Leipziger

Hauptbahnhof, die zerstörte Oper, die zerstörte Universität, das

zerstörte Alte Rathaus und, und, und...im Kopf.

Auch diese Gebäude wurden einstmals von vielen fleißigen

Menschen geschaffen.

Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, wie die Menschen in

Leipzig erst einmal die vielen Trümmern auf der Straße mit

primitiven Arbeitsmitteln beseitigen mussten. Es waren

besonders die Frauen ( bekannt als < Trümmerfrauen > ), die die

mit schweren Steinen beladenen Loren geschoben haben.

 


Auch wir Kinder halfen mit. Viele Ziegelsteine haben wir aus den

Trümmern geholt, um sie mit einem Hammer abzuputzen, damit

diese wieder für den Bau eines neuen Hauses verwendet werden

konnten. Diese Enttrümmerung ging mühselig über viele Jahre

hinweg. Viele Ruinen standen noch lange Zeit. Einige davon

stehen heute noch. Es dauerte noch Jahre bis die ersten Häuser

wieder neu erbaut worden sind.

Wovor habe ich aber nun Angst? Ich habe Angst davor, dass

meine Geburtsstadt Leipzig wieder durch einen neuen Krieg noch

schrecklicher zerstört wird und alle Arbeit der Menschen wieder

umsonst war.


 

Für mich ist ein Krieg kein Bestandteil der

 

                            M e n s c h l i c k e i t !


 

Schon immer habe ich beobachtet, dass sich im Alltag die

Menschen oft täglich viel Gutes wünschen. Sie wünschen sich

vor allem gegenseitig Glück und Gesundheit.


Wie oft haben wir Eltern zu unseren Kinder auch gesagt:

Passt im Straßenverkehr gut auf damit euch nichts passiert!

Wie oft haben wir Freunden oder Bekannten gewünscht:

Kommt gut nach Hause!

Und dann die vielen guten Wünsche zum Geburtstag, zum

Weihnachts- und Neujahrsfest, zur Hochzeit und, und, und...

Warum schreib ich das? Das weiß doch jeder!

Vielen ist dabei aber nicht bewusst,

dass diese guten Wünsche zur

 

                           M e n s c h l i c h k e i t

gehören!

 

Ich frage mich wohl naiv:

 

Warum werden diese guten Wünsche aus dem Alltag nicht auch

in der Weltpolitik realistisch?


 

Wenn die Menschen in der Welt schon nicht

 

         friedlich   m i t e i n a n d e r

 

leben können, dann sollten sie wenigsten

 

         friedlich    n e b e n e i n a n d e r

 

leben.

 

Nur durch solch eine Akzeptanz ist aber die

 

                           M e n s c h l i c h k e i t


 

erst möglich.

 

Es wäre auf unserer Erde genug für alle da.

 

Wir alle haben aber dazu nur eine Chance!


 

Ich erkenne heute in der weltpolitischen ARENA nur noch

 

                                    HASS !


 

Wenn Gott mir noch die Gesundheit gibt, dann schreibe ich auch

mein Buch    < Die Wurzeln des Hasses und der Rache >          fertig.


 

Wenn Sie, liebe Leser, durch dieses Buch nur einen Grund mehr

für Ihre


 

                            M e n s c h l i c h k e i t

 

verinnerlichen, dann ist es von mir nicht umsonst geschrieben

worden.


 

 

 

 

                            1. Kapitel

 

 

 

D i e  F r ü h g e s c h i c h t e

 

 

 

 

Anmerkung:

Vor etwa einer Million Jahren lebte in Afrika, Asien und Europa der

sogenannte Frühmensch (Homo-erectus-Gruppe). Überreste dieser

Lebensform, die als erste die Bezeichnung Mensch verdient, wurden an

verschiedenen Stellen auf Java, in China, in Afrika und auch in Deutschland

in dem Ort Mauer bei Heidelberg gefunden.

Neuste Funde im heutigen Georgien belegen, dass bereits vor 1,4 bis 2,4

Millionen Jahren Hominide (Menschenartige) lebten. Damit wird in Frage

gestellt, dass der Homo erectus als erster Wanderer zwischen den

Kontinenten gilt.

 

 

Ich heiße Jeschu und lebte vor ca. 1 Millionen Jahren auf der Erde.

Ich lebte zusammen mit meinen Verwandten in einer Sippe.

Alle hatten eine bestimmte Arbeit zu leisten. Auch wir Kinder halfen mit.

Es machte uns Freude von den Erwachsenen unserer Sippe zu lernen wie

man z. B. Feuer macht oder Steine zu Werkzeugen anfertigt.

Ich wollte auch einmal so stark und so geschickt werden wie mein Vater.

 

Hier ein Bild von unserer Sippe:

 

 

Ich bin auf dem Bild ganz links zu sehen. Ich helfe gerade beim

Feuer machen.

Das Bild zeigt auch, wie die Männer aus Knochen von Tieren Waffen zum

Jagen herstellen.

Die Frauen waren dabei ein Tierfell für ein Kleidungsstück zu bearbeiten.

Bei uns hatten die Frauen viel zu bestimmen.

Sie musste ja auch viel für den Erhalt unserer Sippe tun.

Sie mussten immer das Feuer erhalten. Sie fertigten für uns die

Kleidung aus Tierfellen an. Sie kochten für uns alle das Essen,

und sie bekamen die Kinder, damit unsere Sippe groß genug war

um leben zu können.

Sie sagten auch den Männern, wann sie wieder auf Jagt gehen

sollen und wann es  nötig war weiter zu ziehen um ein

neues Jagdrevier zu finden und ein Lager wieder aufzubauen.

Sie pflegten auch die kranken und alten Leute, damit sie wieder

beim Jagen oder Sammeln von Beeren, Pilzen und anderen

Früchten helfen können.

 

Die älteren Männer unserer Sippe stellten dann zum Jagen solche Waffen

wie auf dem Bild her. Sie waren meist aus Knochen von den erlegten

Tieren. Sie waren sehr spitz und scharf. Sie halfen uns auch größere Tiere

beim Jagen zu töten. Dann hatten wir wieder genug Fleisch zu Essen.

Bildergebnis für Bilder Jäger und Sammler

 

 

Mein Vater war ein ruhiger Mensch. Er war gut zu mir.

Meistens war er auf der Jagt. Wenn er aber Zeit hatte ritzte er tagelang mit

einem Spitzen Stein solche Bilder an die Steinwand. 

 

 

Er rührte dann noch einen farbigen Brei aus Blüten und Blättern an und

bemalte dann diese damit.

 

 

Er sagte, dass er diese Bilder malt, damit wir wissen, dass wir hier schon

einmal waren. Auch andere Sippen sollten dies erfahren. Dann wissen sie,

dass das unser Jagdrevier war, und es kommt nicht erst zu Streitigkeiten.

 

Mein großer Bruder Hamas hatte eine Freundin aus einer anderen Sippe

unweit von uns. Sie lagen jeden Tag zusammen auf ihren ausgezogenen

Fellen auf der nahen Wiese. Sie haben sich ständig umschlungen. Meine

Mutter sagte zu mir, dass ich sie in Ruhe lassen sollte. Ikubana ( Totem -

heute evtl. vergleichbar mit Aphrodite ) wird ihnen bald Kinder schenken.

Dann wird unsere Sippe größer und stärker.

Das wäre gut so. Dann könnten wir wieder erfolgreicher jagen und hätten

dann auch mehr Fleisch zum Essen.

Ich hatte sowieso anderes im Sinn. Mit meinem Freund Rachmes ging ich

oft zum nahen Fluss. Wir fingen dort Fische und badeten. Das machte uns

viel Spaß. Meine anderen Freunde kletterten lieber die Bäume hinauf. Dort

hatten sie sich kleine Hütten gebaut und spielten den ganzen Tag da oben.

Sie war auf den Bäumen auch vor den vielen Wildtieren sicherer.

Manchmal blieben sie sogar über Nacht in den kleinen Lagern auf den

riesigen Bäumen.

Meine Großmutter warnte uns aber. Wir sollten gut aufpassen.

Im Fluss gibt es große Tiere, die uns auch töten und fressen würden.

Oft gingen wir erst abends, als wir Hunger bekamen, zurück zu unserer

Sippe. Die Frauen hatten schon für uns gebratenen Nüsse und Kastanien,

die wir so gerne aßen, auf den Tellern gelegt. Eines Tages beschlossen die

Frauen, dass alle Männer zur Jagt gehen sollten. Wir brauchten unbedingt

wieder frisches Fleisch zum Essen. Am anderen Tag zogen alle Männer mit

ihren Jagdwaffen los. Auch ich durfte mit. Wir waren tagelang unterwegs.

 

 

 

 

Hier ein Bild von den Jägern unserer Sippe:

 

 

Endlich entdeckten wir Fußspuren. Wir trafen auf eine fremde Sippe. Die

ältesten Männer von uns gingen erst vorsichtig voran. Es gab nämlich auch

böse Sippen.

Mein Großvater erzählte mir einmal, dass die Jäger auf eine Sippe traf, die

andere Menschen töteten und dann sogar noch aufgegessen haben.

 

Anmerkung:

Es waren also Kannibalen. Der Kannibalismus ist bis ins

18.Jahrhundert als Medizinischer Kannibalismus bekannt und auch in

20./21. Jahrhundert gab es auch Fälle des kriminalistischen Kannibalismus.

 

In unserer Sippe wurde dies nicht gemacht. Wir lebten ausschließlich vom

Sammeln von Beeren, Pilzen und vielen anderen Pflanzen.

Mit der Jagd hatten wir auch immer Fleisch zum Essen und

auch Felle für die Bekleidung.

 

Hier ein Bild von dieser Sippe:

 

 

Aber diese empfing uns freundlich. Wir durften uns mit ans Feuer setzen

und erhielten auch etwas zu trinken und zu essen. Sie sagten uns auch

wohin wir weitergehen sollten um eine erfolgreiche Jagd zu bekommen.

Am anderen Morgen zogen wir also dorthin.

Dann entdeckten wir Tierspuren. Die Männer sagten, dass sie von

Wildschweinen stammen. Dabei stellte mein Vater fest, dass ein Tier davon

krank sein musste. Dieses Tier mussten wir von dem Rudel trennen und

umzingeln.

Nach kurzer Zeit gelang uns auch dieses Tier einzukreisen.

Mit einer Steinschleuder wurde es getroffen. Es viel zu Boden. Die anderen

Männer töteten es dann mit ihren Speeren

Nun mussten wir das getötete Tier zurück tragen. Es war sehr schwer. Die

Männer banden es auf Stöckern fest, und alle zogen es zu unserem Lager.

 

Andere Jäger kämpften mit Ihren Speeren gegen ein unerwartetes Raubtier.

Sie schafften es aber zu vertreiben.

 

Hier ein Bild davon:

 

 

 

Als wir mit dem erlegten Tier ankamen war die Freude groß.

Nun musste das Tier aber erst einmal zerlegt werden.

Die Männer und Frauen hatten dazu scharfe Steine angefertigt.

Bei uns gab es viele Regeln, damit das Zusammenleben in unserer Sippe

auch wirklich Bestand hat.

 

 

Anmerkungen:

Die ursprünglichen Glaubensvorstellungen aller weltweit zerstreuter Jäger-

und Sammlergesellschaften weisen weitreichende Gemeinsamkeiten auf.

Sie waren (und sind zum Teil noch) vorwiegend geprägt (  animis  ).

Praktisch alle Naturerscheinungen galten als beseelt bzw. von  Geistern 

bewohnt. Häufig wurde eine mythisch-verwandtschaftliche Verbindung zu

Tieren, aber auch zu Pflanzen, Bergen, Quellen u.v.m. – den sogenannten

Totems – hergestellt, denen als Symbole eine wichtige Bedeutung für die

Identitätsfindung zukam – entweder im Sinne eines profanen

Gruppenabzeichens oder eines geheiligten Sinnbildes. Zentral

war möglicherweise die Vorstellung einer natürlichen Ordnung, die vor

allem darin bestand, das bestimmte Lebewesen das „Eigentum“

bestimmter höherer Wesen waren, die als Herr oder Herrin der Tiere

bezeichnet werden. Aus der Verwandtschaft zu den anderen Wesen oder

der Angst vor Racheakten der „Eigentümer“ wurden oftmals Nahrungs- und

Jagdtabus sowie Vergebungsrituale hergeleitet, die zum Teil eine wichtige

Funktion für die Erhaltung der Ressourcen hatten. Es gab keine Trennung

von Spiritualität und Alltag; das „Leben war Religion“, kultische

Handlungen bestanden zum Beispiel in Tierpantomimen, rituellen

Verwandlungen in Tiere oder Spiritualität vor Jagdzügen.

 

 

So ging ein Tag nach dem anderen vorbei.

 

Wir hielten alle in unserer Sippe sehr zusammen.

 

Es war eine matriarchalische Gesellschaftsordnung.

 

 

Wir brauchten uns einander zum Überleben!

 

 

 

 

So lebten die Menschen noch tausende von Jahren meist friedlich

nebeneinander.

 

Anmerkung:

Bis vor etwa 15 000 Jahren lebten unsere Vorfahren unter wenig

angenehmen Bedingungen - es war Eiszeit. Die Temperaturen lagen in

unseren Breiten um etwa 20 Grad unter den heutigen. So ernährte sich der

Mensch von erjagten Tieren und gesammelten Früchten, Gräsern und

Wurzeln. Als es wärmer wurde erkannten findige Menschen, dass Samen

die auf der Erde lagen, zu keimen begannen und zu

Pflanzen  heranwuchsen. Mit Hilfe eines Stocks konnte man

Löcher in den Boden bohren, was denn Samen mehr Schutz

gab. So entstand vor etwa 12 000 Jahren der erste primitive

Ackerbau. Im Nahen Osten wurde Getreide angebaut, in China

Reis, Kürbis in Ecuador und in Amerika Mais. Und das war

wichtig, denn die Hauptnahrungsquelle der damaligen Menschen

war Großwild wie das Mammut. Diese großen Tiere kamen mit

den wärmeren Temperaturen allerdings nicht zurecht, wurden

immer weniger und starben schließlich aus. Nur kleinere

Wildtiere überlebten - und die waren sehr viel schneller als die

ehemaligen Fleischlieferanten. Die Jagd wurde immer

schwieriger.

Damals lernten die Menschen, dass es möglich war, manche

Wildtiere zu fangen und an Ställe und Pferche zu gewöhnen. Der

Hund wurde gezähmt, Rinder, Schafe und Ziegen wurden

gezüchtet. Allerdings wurden vor dem Winter viele Tiere

geschlachtet, da es schwierig war, Futter für die Tiere zu

besorgen.

Das Leben wurde einfacher, als vor ungefähr 3500 Jahren die

ersten Astgabeln als Pflüge eingesetzt wurden. Pflüge, die erst

von Menschen, später von Rindern gezogen wurden. So wurde

nicht nur die Nahrungsmenge für die Menschen erhöht, sondern

durch den Anbau von Viehfutter auch die Bedingungen für die

Tiere verbessert - und damit die Möglichkeit, diese zur Zucht zu

verwenden.


 

 

Der Übergang vom Jäger zum Bauer wird

 

allgemein als der Beginn unserer heutigen

 

Zivilisation gesehen.


 


 

Ich bin Tschuk und lebte vor ca. 5000 Jahren v. Ch.

Ich lebte in einer Großfamilie.

 

Auf dem Bild in der Mitte trage ich gerade einen Krug mit Wasser.
 

 


 

Wir waren gerade dabei aus dem angebauten Getreide Brot zu backen. Mein

Onkel pflügt im Hintergrund des Bildes ein Feld, damit neues Getreide

ausgesät werden kann.

Mein Vater von meinem Vater (Großvater) vorn im Bild war gerade dabei ein

Kleidungsstück aus Fell zu nähen.

Wir hatten auch Vieh im Stall und auf der Weide. Wir brauchten nicht mehr

erst Tiere zu jagen um zum Brot auch Fleisch essen zu können.

Wir schlachtet unsere Haustiere und züchteten auch wieder neue. So hatten

wir immer wieder etwas zum Essen.

Es war natürlich oftmals eine schwere Arbeit als Ackerbauer und

Viehzüchter zu leben. Deshalb übernahmen dabei die Männer die schweren

Arbeiten. Die Frauen hatten aber auch viel mit der Essenszubereitung zu

tun.

Nicht immer hatten wir eine gute Ernte. Oftmals war es zu trocken. Wir

hatten dann keinen Vorrat mehr.

Eines Tages brannte auch noch unser Haus und der Stall durch einen

Blitzeinschlag nieder.

Eine schwere Krankheit brach bei uns aus. Viele meiner

Familienangehörige starben oder waren dann zu schwach weiter den

Ackerbau zu betreiben. Ich wäre bald verhungert, wenn ich nicht die

Möglichkeit gehabt hätte bei einer anderen Bauernfamilie mit arbeiten zu

können.

Sie hatten schon vieles besser.  Sie hatten auch das Glück einen besseren

Boden zum Anbau von Getreide gefunden zu haben.

Auch andere Bauernkinder arbeiteten schon bei Ihnen. Sie bekamen

wenigsten für ihre Arbeit Essen, Kleidung und eine Unterkunft.

Die Felder dieser Familie wurden immer größer. Die Ernte immer

erfolgreicher. Sie konnten dadurch auch immer mehr Vieh halten. Sie

hatten dann soviel Getreide und Fleisch, dass sie es selbst nicht mehr

verbrauchen konnten.

Dadurch konnten sie immer mehr andere Menschen für etwas Brot und

Fleisch für sich selbst arbeiten lassen. Sie ließen immer mehr Häuser

und Ställe für sich bauen.

Sie konnten sich dadurch auch immer mehr Vieh halten.

Auch das Winterfutter war dann reichlich von den Angestellten

erwirtschaftet worden.

Sie waren dann so wohlhabend, dass sie selbst nicht mehr auf den Feldern

oder in den Ställen arbeiten mussten.

Sie bestimmten dann nur noch über die Arbeit der Angestellten.

Sie wurden immer reicher, und ihr Einfluss auf das Leben anderer wurde

immer größer!

 

Die Aufteilung der Menschen in Besitzenden und Besitzlosen begann.

 

Dabei wurden die Differenzen zwischen den Menschen immer

größer.

 

Die Besitzlosen ( also der Kleine Mann) hatten dann also nur

noch ihre Arbeitskraft, die sie den Besitzenden ( also Reichen) zur

Verfügung stellen mussten, damit sie und Ihre Familien überhaupt

existieren konnte.

 

Hier sind die Wurzeln der < Ware Arbeitskraft > des Menschen zu suchen.

Diese  Ware konnte der Kleine Mann in den folgenden Zeitabläufen < recht und

schlecht > v e r k a u f e n.

 

Diese Disposition muss man als Verwerfung innerhalb der Menschheit

anprangern.

Sie konnte auch nicht durch die folgenden Klassenkämpfe in den einzelnen

Epochen der Menschheit bis heute beseitigt werden.


Es gab Zeiten wo der Kleine Mann für seine Arbeit zum Lohn noch ein

D e p u t a t bekam.

Heute bekommt er dafür einen L o h n oder G e h a l t.

 

Hier möchte ich eine kleine Episode aus meinen Leben einfügen.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges gab es viele Vertriebene

(F l ü c h t l I n g e !) aus den ehemaligen Gebieten Deutschlands.

Rein zufällig kam ich dann später durch meinen Beruf mit einer

vertriebenen Familie aus Ostpreußen in Leipzig zusammen.

Sie mussten <bei Nacht und Nebel> mit nur wenig Handgebäck ihr

Besitztum ( Großbauer ) verlassen.

Wir kamen bei unseren Unterhaltungen auch auf das Leben der Mägde und

Knechte zu sprechen. Sie sagte, dass  diese “Leute” als Lohn für ihre

Dienste meist nur Deputat erhielten.

Es kam bei der Lohnauszahlung häufig vor, das diese “Leute” im nächsten

Wirtshaus oft ihren Lohn ausgegeben haben und die Frauen zu Hause kein

Geld mehr für die Ernährung ihrer Familie hatten.

Viele Frauen kamen deshalb am Tag der Lohnauszahlung zu ihren

Männern um gleich Deputat und Geld für die Familie abzufordern.


 

 

Wenn die Arbeitskraft des Menschen

 

                        g e h a n d e l t 

 

wird,

 

dann meint man die nun folgende Epoche der

 

 

 

 

S k l a v e r e i

 

 

Anmerkung:

Sklaverei bezeichnet den Zustand, in dem Menschen vorübergehend oder lebenslang als Eigentum anderer behandelt werden. Bei der Sklaverei im engen Sinne der Geschichtsschreibung war das Recht, Sklaven zu erwerben, zu verkaufen, zu mieten, zu vermieten, zu verschenken und zu vererben, gesetzlich verankert. Die Sklavengesetze regelten die privat- und strafrechtlichen Gesichtspunkte der Sklavenhaltung und des Sklavenhandels; darüber hinaus bestimmten sie auch, welche Rechte den Sklaven zugestanden wurden. In vielen Sklavenhalterstaaten behielten Sklaven eine gewisse Rechtsfähigkeit und konnten z.B. die Gerichte anrufen oder Eigentum erwirtschaften, das es ihnen eventuell erlaubte, durch Selbstkauf die Freiheit zu erlangen. In manchen Staatswesen war Sklaverei erblich, d.h. die Nachkommen von Sklaven waren ebenfalls unfrei. Im weiteren Sinne zählen zur Sklaverei auch Freiheitsberaubung und Nötigung von Menschen ohne gesetzliche Grundlage beziehungsweise als Verstoß gegen die geltenden Gesetze. Die Grenzen zwischen Sklaverei und „sklavereiähnlichen“ Erscheinungen wie etwa Zwangsarbeit sind fließend.

Die Geschichte der Sklaverei beginnt, soweit sie in Form von Gesetzestexten, Kaufverträgen und Ähnlichem dokumentiert ist, in den frühesten Hochkulturen der Menschheit, das heißt in Mesopotamien, wo sie unter anderem im babylonischen Codex Ḫammurapi

(18. Jahrhundert v. Chr.) verankert war. Sklaverei bestand auch in Ägypten und Palästina und ist besonders gut in Griechenland (Sklaverei im antiken Griechenland) und Rom dokumentiert. Der Umgang mit Sklaven und Sklavinnen wurde auch im Alten Testament eingehend geregelt (z. B. Leviticus 25:44-46).

Im frühen europäischen Mittelalter handelten unter anderem Chasaren,

Waräger und Wikinger mit Sklaven, besonders mit baltischen Sklaven. Für

den Zeitraum zwischen dem 10. und dem 12. Jahrhundert lässt sich für die

Sachsen vom Ostfrankenreich aus Handel mit slawischen Sklaven

nachweisen. Nach der zunehmenden Missionierung der slawischen

Stämme und dem Siegeszug des Christentums, dessen Lehre es Christen

verbot, andere Christen zu erwerben oder zu verkaufen, verschwand die

Sklaverei zwar aus Mitteleuropa, gewann aber umso größere Bedeutung

südlich der Alpen, so etwa in den italienischen Seerepubliken, im

Schwarzmeerraum, auf dem Balkan und im nahen Osten, insbesondere in

Ägypten. Denn im Mittelmeerraum ergaben sich mit Ausweitung der

Handelsbeziehungen neue Möglichkeiten, die auch zu Raub und Piraterie

anregten. So boten etwa die Konflikte zwischen christlichen und

islamischen Gesellschaften und die daraus wechselseitig anfallenden

Gefangenen oder Entführten eine ständige Quelle neuer Sklaven für die

entsprechenden Märkte. Noch weitere Verbreitung erlangte die Sklaverei in

der Neuzeit mit der 

Ausdehnung des europäischen Seehandels und der Gründung

europäischer Kolonien, vor allem auf dem amerikanischen

Doppelkontinent. Dieser war so dünn besiedelt und bot den Kolonisten so

wenig geeignete einheimische Arbeitskräfte.

 

Während die Sklaverei in den europäischen Kulturen dokumentiert ist,

bestand sie traditionell auch in vielen außereuropäischen Kulturen, z. B. bei

den nordamerikanischen Indianern und in Westafrika. Auch für die arabisch

-muslimischen Gesellschaften ist es erwiesen, dass diese trotz der im

Koran enthaltenen Heilsversprechen, die an die Freilassung von Sklaven

geknüpft sind, über vierzehn Jahrhunderte hinweg bis in die Gegenwart

verschiedene Formen der Versklavung pflegten.

Vom ausgehenden 18. Jahrhundert an wurden Sklavenhandel und Sklaverei

weltweitallmählich per Gesetz abgeschafft. Internationale Abkommen

gegen die Sklaverei wurden u. a. in den Jahren 1926 und 1956 geschlossen.

Als letztes Land der Erde hob Mauretanien 1980 seine bis dahin noch

bestehenden Sklaverei Gesetze auf.

 


 


Ich bin Rocco und bin ganz links auf dem Bild zu sehen.

Ich werde hier zusammen mit meiner Mutter und meinem Vater auf einem

Sklavenmarkt verkauft. Vorn auf dem Bild ist der Sklavenhändler zu sehen.

Wir hatten alle ein Preisschild umhängen. Wer dieses Geld hatte konnte

uns kaufen.

 


 

 

Wir hatten mehr Glück als die schwarzen Sklaven.

Uns kaufte ein reicher Kaufmann.

Für ihn im mussten wir dann so lange wir lebten viel arbeiten.

Wir bekamen dafür Unterkunft, Kleidung und zu Essen.

Er konnte über uns bestimmen wie er wollte. Wir mussten alles was er uns

befahl ausführen.

Ich sah oft wie andere Sklaven von ihrem Besitzer geschlagen und

misshandelt worden sind. Viele starben auch frühzeitig an einer Krankheit.

Wir Kinder konnten nicht spielen. Wir mussten ebenfalls viele Tätigkeiten

schon frühzeitig ausführen.

Manche Kinder wurden auch gewaltsam von ihren Eltern und Geschwister

getrennt und an andere reiche Leute verkauft.

Wer nicht Gehorsam leistete wurde oft sehr hart bestraft wie

auf den folgenden Bildern zu sehen ist:

 



 

 

 


 

 

 

                                            usw.

 

 

Feudalismus

 


 

Anmerkung:

Der Ausdruck Feudalismus (lat. feodum , Lehen‘) bezeichnet in den Sozialwissenschaften vor allem die Gesellschafts- und Wirtschaftsform des europäischen Mittelalters. Der Begriff wurde in Frankreich im frühen Zeitalter der Aufklärung geprägt, durch Montesquieu 1748 bekannt gemacht und insbesondere von Voltaire erläutert. In der Französischen Revolution 1789 spielte er als Kampfbegriff zur Charakterisierung der früheren Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung eine große Rolle. Im deutschsprachigen Raum kam der Ausdruck Feudalismus Anfang des 19. Jahrhunderts auf. Später klassifizierte Karl Marx den Feudalismus als notwendige Vorstufe des Kapitalismus. Als Selbstbezeichnung einer Gesellschaftsordnung wurde oder wird der Begriff nicht verwendet.

 


 

Ich bin Kaschmir. Ich lebte im Mittelalter.

Auf dem Bild ist meine Mutter und mein Vater zu sehen.

 

 

Sie gehen gerade zum Markt in die Stadt. Wir brauchten einen neuen Topf und Zwirn. Meine Kleidung war zerrissen. Sie wollten diese mal wieder flicken.

Oft mussten sie für den Lehnsherren auch Frondienste leisten.

Auf den gepachteten Feldern konnten wir für uns Getreide und andere Kulturen anbauen. Wir hatten auch Vieh.

Wir arbeiteten oft 12 Stunden und mehr am Tag, damit wir leben konnten.

 

Auf diesem Bild ist mein Vater beim Pflügen zu sehen:

 

 

Von den erwirtschafteten Fleisch und Getreide mussten wir viel an den Lehnsherr abgeben.

 

Auf dem folgenden Bild ist zu sehen, wie die Bauern ihre Abgaben dem

Lehnsherren übergeben:

 

Für uns blieb, obwohl wir jeden Tag über 12 Stunden schwer gearbeitet

haben, sehr wenig zum Leben übrig.

Zu unserer Zeit starben auch viele Menschen an der Pest und an anderen

schlimmen Seuchen.

 

 

 

Die Reichen

die Adligen lebten in < Saus und Braus > .


 

 

Sie feierten viele Feste. Es wurde dabei eine große Tafel mit viel Essen

und Trinken von ihren Untertanen angerichtet.

 

 

 

Die Adligen gingen auch oft zur Jagd.

 

 

Die Kinder der Adligen brauchten nicht so schuften wie wir.

Sie konnten spielen und lernen.

 

 

Die Reichen – die Adligen lebten in Schlössern.

Sie hatten prächtige Kleider an. Sie feierten viele Feste.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Friedrich Schiller prangert in seinem Drama

 

Bildergebnis für Freidrich Schiller

 

Wilhelm Tell” ( 1804 )  die Macht und Arroganz der Adligen über das Bauernvolk an.  

(W. Tell - Schweizer Freiheitsheld! )

 

Er schildert die Machtgier und teilweise sadistische

Unterdrückung des Volkes durch diese Aristokraten.

 

In diesem Drama offenbart Schiller die anmaßende Willkür eines

Reichsvogtes gegenüber dem gemeinen Volk, der befahl, dass die Bauern

seinen auf einer Stange aufgehangenen Hutes eine

Ehrbezeugung zu erweisen haben.

Wilhelm Tell folgte dieser erniedrigenden Forderung nicht und wird

daraufhin von den Häschern des Adligen zusammen mit seinem älteren

Sohn gefangengenommen usw.

 

Damals kursierte auch in den Kreisen der Adligen für das

Bauernvolk der abschätzige Begriff < der Pöbel >.

 

 

Bitte lesen Sie weiter bei < Fortsetzung> ! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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