Diktatur

 

 

Diktaturen

 

Der Schwerpunkt in meinem Buch "Unwissenheit entmachtet" sind die Ausführungen zur Diktatur.

 

Eine der schlimmsten Zeiten in Deutschland war wohl die Diktatur des Naziregimes; geführt von Adolf Hitler.

Er war der Führer des Faschismus, eine totalitäre Macht des Kapitalismus.

Das Deutsche Reich sollte 1000 Jahre so bestehen. 

1945 wurde dieses menschenfeindliche System durch den 2. Weltkrieg zerschlagen. Leider mussten aber dafür

                                   über 55 Millionen Menschen ihr Leben opfern!

 

 

   Adolf Hitler

Die Strategie des Hitlerregime beinhaltete erst einmal den Überfall und Eroberung  der westlichen europäischen Länder. Damit wollten sie ein Standbein sowohl politisch als auch wirtschaftlich für ihre weiteren Aggressionspläne in Richtung Osten schaffen. Es erfolgte dann zunächst der Überfall auf Polen.

Auf der Grundlage des fatalen Irrtums "Die Sowjetunion -  ein Koloss auf tönernen Füßen"  versuchte man mit einem sogenannten "Blitzkrieg" dann die Sowjetunion zu erobern, um die wahnsinnigen Pläne zur Welteroberung zu realisieren, so nach dem Wunsch:

                    "Heute gehört uns Pommern und morgen die ganze Welt...!" 

Diese Hegemonie war aufgebaut auf eine völkerverachtende Ideologie.

Hauptinhalte waren: "Volk ohne Raum "

                                    "Die Deutschen - die Arier ( also deutschblütig) - 

                                      können nur die Herrenmenschen auf der Welt sein"

                                    " Der Bolschewismus ist für Deutschland die größte

                                     Gefahr!" usw.

Den Ausgang dieser Hegemonie des deutsche Faschismus kennen wir ja heute  alle.

Kommentar:

Auf der Grundlage dieser o. g. Erkenntnisse sehe ich mit großer Besorgnis die heutige Entwicklung in Europa und in der Welt.

Die nun folgende aktuelle Karte aus der Presse stellt diese Situation so dar:

 

 

Aktuell muss ich zur obigen Karte noch sagen:

Die Militärtechnik ist heute schon in der Lage, die Raketen auf mich in Leipzig durch die Interkontinentalraketen aus allen Richtungen todbringend zu schicken.

Heute ist es sogar möglich aus dem Weltraum zu einer x-beliebigen und urplötzlichen Zeit diese todbringenden Massenvernichtungswaffen nach Leipzig zu schicken.

Die Begründung dieses "Mammutaufbaus" der NATO in Europa ist der Schutz der westlichen Welt vor einer Aggression der Russischen Föderation.

Gleichzeitig verfolgt man durch wirtschaftliche Sanktionen und einem entsprechenden Medienkrieg die Russische Föderation zu demoralisieren und zu destabilisieren.

Ob das die richtigen Lehren aus der Geschichte des 2. Weltkrieges sind?

An dieser Stelle muss ich auch fragen:

Soll Deutschland wirklich die "Speerspitze" der NATO in Europa sein?

Kommentar:

Diese oben eingefügte Karte ( Mein Elend! ) zeigt mir die Konstellation der Konfrontation zwischen den Staaten im 21.Jahrhundert, die auf die Regierungen der Länder beruht, die entweder eine konservative oder bürgerlich-demokratische oder auch sozialdemokratisch (z.T. auch nationalistisch!) fundamentierte Politik betreiben.

Damit will ich darauf hinweisen, dass sowohl linksgerichtete aber auch rechtsgerichtete Parteien keinen direkten Einfluss auf diese gefährliche Weltsituation haben.

Dies ist allein ein Symptom der heutigen kapitalistischen-imperialistischen Epoche der Menschheit. 

Bemerkungen:

Die USA haben am 31.Oktober 1952 einen Atombombentest mit einer Sprengkraft von 10,4 MT durchgeführt.

​Die damalige UdSSR hat am 30.Oktober 1961 einen Atombombentest mit einer Sprengkraft von 50-58 MT durchgeführt.

​( Zum Vergleich: Die USA hatte am 6. August 1945 eine Atombombe auf Hiroshima mit einer Sprengkraft von 13 kT abgeworfen. )

Diese o. g. Bemerkungen zeigen mir zu welchen Schwachsinn - zu welchen Irrsinn die Menschen in unserer heutigen Epoche fähig sind!

 

Allein durch die Atombombenabwürfe durch die USA auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki wurden am 6. August und 9. August 1945 sofort 92 000 Menschen getötet. 120 000 Menschen starben noch im gleichen Jahr.

Weitere tausende Menschen starben bis heute noch an den Folgeschäden!

Diese z. T. authentischen Bilder vom Atombombemabwurf 1945 durch die USA  auf die japanische Stadt Hiroshima sollte man nicht vergessen!

 

 

Kommentar:

Schon allein der Name der Atombombe auf Hiroshima

"Little Boy" ( kleiner Junge! ) ist ein Hohn auf die Menschheit!

Es waren die USA, die diese beiden Bomben auf die japanischen Städte abgeworfen haben!!!

Viele japanische Frauen, die der radioaktiven Strahlung der Atombomben ausgesetzt waren, hatten noch jahrzehntelang danach Fehl- oder Missgeburten.

Aus dem Text der Untertitel des Videos entnehme ich:

"Der Abwurf der Atombombe wird zum Symbol der Grausamkeit moderner Kriegsführung!"

Unter "modern" muss ich zur Erläuterung sagen, versteht man, dass bei diesem Krieg und den heutigen Kriegen die Zivilbevölkerung (also vom Kind bis zum Greis!) immer mehr zur "Zielscheibe" geworden ist !!!

Zu dieser Aussage kann ich nur auf deutsch sagen:

                                                           < Da bleibt mir die Spucke weg! >

Dieser Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki geschah auf die Zivilbevölkerung, obwohl der 2. Weltkrieg längst entschieden war!!!

Es war nur eine "Machtdemonstration" der USA an die Welt, besonders aber an die Sowjetunion.

Hier muss ich auch die Fragen stellen:

1.Warum eröffnete die USA und Alliierten trotz drängen der SU so spät eine

Zweite Front zur Entlastung der sowjetischen Armee?

2. Welche Ziele verfolgten die westliche Alliierten mit der Eröffnung dieser Zweiten Front ?

(Diese beiden Fragen sind heute durch die aktuellen politischen Ereignisse in der Welt schon beantwortet!)

Im Kommentar des Videos wird auch gesagt, dass die Sprengkraft der damaligen Atombomben durch die heutigen weit übertroffen wird.

Ich möchte diese Aussage noch konkretisieren. 

Die USA haben vor Jahren schon eine Wasserstoffbombe versuchsweise gezündet, die eine Sprengkraft vom 1000- fachen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hatte!!!

Bei diesem schrecklichen Leid vieler Menschen wagt man gar nicht noch daran zu erinnern, welch  immenser Schaden auch an der Natur (Pflanzen und Tiere!) durch diese Bomben in diesen Regionen entstanden ist.

 

Hören Sie dazu einen mahnenden Song von 1996 ; gesungen von der Kelly Family:

 

Es waren auch die USA, die bakteriologische Waffen im Korea-Krieg

und chemische Waffen (Napalm!) im Vietnam-Krieg g n a d e n l o s einsetzten!

Auch auf viele deutsche Städte wie z. B. Dresden, Leipzig, München, Hamburg usw. vielen die Bomben durch anglo-amerikanische Bomber und verursachten viele, viele Opfer; besonders unter der Zivilbevölkerung ( vom Kind bis zum Greis!)

So sah ich als Kind nach dem Ende des 2. Weltkrieges das zerstörte Dresden:

 

 

 

Auf der Grundlage des Potsdamer Abkommen von 1945 sollte ein entmilitarisiertes, antifaschistisches und demokratisches Deutschland entstehen!

 

Stalin (SU) -  Truman (USA) -  Churchill (GB)  1945 in Potsdam

 

Die Chronologie über die manifestierte Spaltung

unseres Vaterlandes

( als Kurzfassung!)

 

1. Das Potsdamer Abkommen wurde am 2. August 1945 festgeschrieben.

    Deutschland wurde in vier Besatzungszonen und Berlin in vier Sektoren 

    aufgeteilt.  

    Deutschland:                                            Berlin:

 -  Amerikanische Besatzungszone           Amerikanischer Sektor

 -  Britische Besatzungszone                     Britischer Sektor

 -  Französische Besatzungszone              Französischer Sektor

 -  Sowjetische Besatzungszone                Sowjetischer Sektor

 

( Der Wert der Vereinbarung besteht darin, dass hierdurch eine Gesamtverantwortung aller Alliierten für Gesamtdeutschland festgestellt wurde!)

 

2. Am 5. Juni 1945 übernahmen die Oberbefehlshaber der USA, Großbritannien,

    Frankreich und Sowjetunion die oberste Regierungsgewalt.

3. Am 20. Juni 1948 trat die Währungsreform (Deutsche Mark) in den drei 

    westlichen  Besatzungszonen in Kraft.

 Folge:

Am 23. Juni 1949 erfolgte dann in der sowjetischen Besatzungszone ein

  Währungsreform.

4. Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz in den drei westlichen Besatzungs-

   Zonen in Kraft. Damit wurden die Grundlagen der Gründung der BRD ge-

  schaffen.

Nur Max Reimann (Vorsitzender der KPD ) unterschrieb dieses Grundgesetz nicht!

 

Wie schon zur NAZI-Zeit in Deutschland wurde die KPD dann auch 1956 in der BRD verboten!

 

Folge:

Am 7. Oktober 1949 wurde die sowjetische Besatzungszone zur DDR.

Es entstanden also zwei separate deutsche Staaten - der Kalte Krieg begann!!!

5.  Am 6. Mai 1955 erfolgte der Beitritt der BRD in die NATO.

Folge:

Am 4.Juni 1955 wurde die DDR Mitglied der Warschauer Vertragsorganisation ( Warschauer Pakt ).

Am 28. Januar 1956 wurde die DDR auch im militärischen Teil des Bündnisses

aufgenommen.    

 

Auch in der 1949 gegründeten DDR (Deutsche Demokratische Republik),

als 1. Arbeiter- und - Bauern - Staat in Deutschland, war die Diktatur der Arbeiter- und -  Bauern - Klasse im Bündnis mit der Intelligenz und allen anderen Volksschichten festgeschrieben.

Es sollte ein volksdemokratischer Staat sein, in dem die Grundlagen des Sozialismus geschaffen werden. 

Aus Unwissenheit konnten die Bürger aber mit dem Besitz des Volkseigentums keine stabile und Wohlstand bringende Wirtschaft aufbauen.

Es wurden deshalb zu keiner Zeit sozialistische Ziele erreicht; schon gar nicht eine sozialistische Gesellschaftsordnung geschaffen.

Aus der DDR wurde nie eine DSR (Deutsche Sozialistische Republik)! 

Deshalb nahmen die  Bürger in der DDR, die dann unter der Führung

Erich Honecker`s stand, von diesem System immer mehr Abstand. 

( Auch in den anderen sogenannten "Bruderländern" war der Verlauf ähnlich!)

Eine kleine Episode zur Misere der Wirtschaft in der damaligen DDR:

Irgendwann musste  auch Erich Honecker von der Schieflage der Wirtschaft

in den VEB erfahren haben.

( Teilweise betrug die Arbeitsproduktivität nur 1/8 im Vergleich mit der BRD!)

Er versuchte deshalb mit der Forderung "Es ist noch mehr aus den Betrieben heraus zu holen!" die Werktätigen zu höheren Leistungen zu stimulieren.

Fazit: Einige Werktätige haben diese Forderung wohl nur wortwörtlich verstanden. Sie schleppten jedenfalls noch mehr Material, bis hin zur Toilettenseife und Toilettenpapier, nach Hause!!!

Es kursierte auch in den letzten Jahren der DDR unter der Bevölkerung die Bezeichnung:

"Die Di - Mi - Do- Arbeitswoche"

Erklärung dazu:

Montag; da musste man sich erst einmal vom "schweren" Wochenende erholen.

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag wurde "rangeklotzt";

aber "nach um Eins machte jeder Seins"!;

( z.B. ein Frisörbesuch, Arztbesuch, Beamtenweg  usw. standen oft an!)

Freitag; da musste man sich schon wieder auf das "schwere" Wochenende" vorbereiten: ( z. B. musste man schon früh einkaufen, weil nach Arbeitsschluss vieles nicht mehr gab, auch Einladungen zum Grillen im Garten mussten ja organisiert werden usw.)

Das <Sozialistische Leistungsprinzip> wurde immer mehr zur Farce!

Immer mehr hat man vergessen, dass auch der Sozialismus eine materiell orientierte Leistungsgesellschaft ist.

"Gift" für eine effiziente Entwicklung der Wirtschaft in der DDR waren insbesondere die "Gleichmacherei" und das "Gießkannenprinzip".

Diese kurbelten immer wieder eine unwirtschaftliche Subventionspolitik an.

Sie waren auch einer der Hauptgründe zur fehlenden Leistungsbereitschaft der werktätigen Bevölkerung nach Höchstleistungen, um die Grundlagen für den Aufbau des Sozialismus wirklich zu schaffen.

Aus der Forderung der Partei- und Staatsführung an die Werktätigen " Wie wir heute arbeiten, so werden wir morgen leben" wurde immer mehr

" Wie wir heute leben so werden wir morgen (eventuell!) arbeiten."

Ich kann dazu nur sagen:

                                                               <  Na dann "Prost Mahlzeit" !  >

Erich Honecker verkündete 1973, dass in der damaligen DDR ein "realer Sozialismus" geschaffen wurde. 

(So ein  Blödsinn; genau auch "demokratischer Sozialismus; beide Begriffe dienen nur der Demagogie!) 

Diese Einschätzung zeigte doch nur, wie weit man sich von Karl Marx entfernt hatte , und wie weit man noch von der Gestaltung einer sozialistischen Gesellschaftsordnung entfernt war.

Noch eine kleine Story aus meinen persönlichen Arbeitsleben zur Stimulation

der Werktätigen für eine höhere Leistungsbereitschaft.

In meiner Arbeitsfunktion habe ich mit großem Engagement ( z.T. nach der regulären Arbeitszeit und mit fachlicher Unterstützung der Justiziarin unseres Betriebes ) durch das Vertragsgericht erreicht, dass ein andere Betrieb verurteilt wurde, einen unberechtigt Vertrag in Anspruch genommen zu haben. 

Dieser Richterspruch bedeutete für meinen Betrieb eine jährliche Einsparung von ca. 1 200 000 Mark der DDR.

Ich erhielt als Anerkennung von der Betriebsleitung eine einmalige Prämie in Höhe von 300 Mark!!!

Ich brachte meine Enttäuschung vor der Betriebsleitung zum Ausdruck.

Ich sagte: Mit solch einer Prämie werdet ihr keinen Werktätigen stimulieren höhere Leistungen für die Volkswirtschaft zu erbringen.

Die Betriebsleitung sagte mir, dass auf Grund der Prämienordnung des Betriebes keine höhere Prämie zu lässig ist.

                                   - Ende dieser Geschichte ! -

 

Noch eine kleine Geschichte zur DDR:

Als ich noch in der <sozialistischen Volkswirtschaft> tätig war, hatte ich einen Dialog mit einem damaligen Arbeitskollegen. Er hatte arbeitsseitig auch oft in der BRD zu tun. Deshalb fragte ich ihn, warum eigentlich die Arbeitsproduktivität in der BRD so viel höher ist als bei uns in der DDR.

Hatte die BRD bessere Maschinen und besseres Material?

"Ja das auch", sagte er.

Aber den eigentlichen Grund erklärte er mir mit folgenden Worten.

"Bei uns in der DDR geht eine Schubkarre so: Quietsch......quietsch......quietsch..... usw.

Drüben in der BRD aber so: Quietsch, quietsch, quietsch usw."

 

                                   < Ende dieser kleinen Unterhaltung >

 

Was mir in der damaligen DDR besonders

                                                        < auf den Wecker ging > :

Vor vielen Gaststätten ( besonders vor Ausflugsgaststätten ) stand folgendes Schild:

< Bitte warten Sie hier.    Sie werden     p l a z i e r t ! >

Ich zog es deshalb oft vor mit meiner Familie in einer schönen Landschaft

 

                                            P i c k n i c k

zu machen.

 

                          

 

Diese Situation zeigte mir damals schon die Disproportionen in der Volkswirtschaft der DDR.

 

 

Nach der Wende konnte ich wieder einmal einen langjährigen Bekannten in der BRD besuchen.

Er war Schreiner und Kleinunternehmer.

Er lud mich zu einer Autofahrt am Rhein entlang ein; hinauf und herunter.

Wir hatten also viel Zeit zur Unterhaltung.

In den 70iger Jahren hatte er in seiner Branche eine Flaute. Es fehlten notwendige Arbeitsaufträge.

Deshalb war er froh einen Auftrag in der DDR zu bekommen.

Er sollte einige gastronomische Einrichtungen unter Verwendung von viel Holz ausbauen.

Aber nur unter der Bedingung, dass er dazu die notwendigen Arbeitskräfte aus der DDR einstellt.

Er sagte zu mir:  "Ach du mit   < deiner >  DDR!

Es mag zwar sein, dass ihr viel Soziales für die Leute tut.

Aber arbeitsseitig kann ich nur sagen, dass ich von den zehn Arbeitskräften, die ich einstellte, nur zwei auf Dauer behalten hätte.

Ich wäre sonst als Privatunternehmer pleitegegangen!

 

                                   < Ende dieses Disputes > 

 

Noch eine Bemerkung zur Vorstellung über die Leistung und deren Anerkennung eines Menschen in der Volkswirtschaft der damaligen DDR.

Es kursierte  abfällig der Begriff  für Menschen, die sich durch ihre höheren Leistungen ein Haus, ein Wartburg, ein Sparguthaben in Höhe von ca. 20.000 Mark usw. erarbeitet haben, der Begriff "Bonze" (oder die Neureichen!).

Wenn ich diese "Bonzen" in unsere heutige Zeit, wo die Kluft zwischen arm und reich unvorstellbare Dimensionen angenommen hat, einordnen soll, dann sicherlich nicht als "reich".

Im Verhältnis zu heute könnte ich nur sagen:

                                                                 <  Ach die armen Schlucker!  >

Mit all den o. g. Aussagen möchte ich nicht sagen, dass die Werktätigen in der DDR "faul" waren. Es gab viele fleißige Bürger die tagtäglich ihre Arbeit gemacht haben.

Es gab auch große wirtschaftliche Projekte, die mit großem Engagement aller Beteiligten verwirklich werden konnten.

Aber insgesamt führte der Mechanismus nicht zur Stimulanz der notwendigen Höchstleistungen in der Wirtschaft , um eine Überlegenheit der kapitalistischen Produktionsweise wie z. B. in der BRD , aufzuzeigen.

Im Augenschein verfiel die DDR immer mehr in die Tristesse.

Dies wurde besonders von den Gästen aus den westlichen Ländern bemerkt, weil sie einen direkten Vergleich mit der wirtschaftlichen Entwicklung im eigenen Land ziehen konnten. 

Ich merkte in den 40 Jahren DDR immer mehr auch ein Phänomen in der Meinungsbildung bei vielen Bürgern.

Es kristallisierte sich immer mehr die Diskrepanz zwischen einer

ö f f e n t l i c h e n  und  p r i v a t e n  Meinung der Bürger heraus.

So war die öffentliche Meinung durchaus zustimmend für die gesellschaftliche Entwicklung der Menschen in der DDR., d. h. alles was Partei und Regierung sagte wurde auch kritiklos übernommen.

In der privaten Meinung dominierte aber immer mehr die Zustimmung zur Entwicklung in der BRD und allgemein zur westlichen Welt.

Dabei bezog man sich oft nur auf die wirtschaftliche Entwicklung und negierte  immer mehr die politischen Differenzen zwischen den Systemen; Kapitalismus und Übergang zum Sozialismus.

Dieses innerliche zwiespältige Bewusstsein der Menschen war natürlich keine Grundlage für eine wirkliche Bereitschaft Höchstleistungen für den weiteren Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft zu vollbringen.

Die verordnete sogenannte Planwirtschaft war dafür gerade suspekt genug.

 

Hinweis: Die westlichen Medien haben die Aussage Walter Ulbrichts - 

          "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!"

als Lüge zitiert.

In seinen Reden sagte er aber auch schon vorher:

          "Die Mauer ist doch schon längst da "!

Ich ergänze dazu noch: "Die Mauer" ist auch heute noch da.

Sie geht aber diesmal "quer" durch ganz Deutschland!

 

Ich habe in meinem Leben bis heute von keinem Staat unserer Erde gehört,

der selbst sagt, er ist undemokratisch!

 

Ist meine folgende Feststellung als Phänomen zu erklären?

In der DDR wurde mehr kommuniziert.

Es wurden öffentlich und auch privat mehr laut und herzlich gelacht.

Es wurden mehr Witze erzählt.

Menschliche Probleme wurden mehr als heute angesprochen.

Es bestand ein Bedürfnis der Zusammengehörigkeit.

Meine Erkenntnis: Ich führe diese öffentlichen Emotionen der Menschen auf eine gewisse "Sorglosigkeit " und " verordnete materielle Genügsamkeit" zurück.

In der Zeit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten zur BRD wurde bei der Angliederung der DDR an die BRD von einer "Abwicklung"  (also keine Aufwicklung!) der DDR, sowohl wirtschaftlich als auch politisch, gesprochen.

Dieses Wort zeigte den zynischen Charakter der kapitalistischen Gesellschaftsordnung der BRD.

Dieser Prozess setzt sich auch heute noch fort.  

In meinem Buch betone ich, dass die Geschichte der Menschheit belegt, dass "Macht erobern" möglich ist; natürlich oftmals verbunden mit einem hohen "Blutzoll".

Aber dann die Macht gestalten und damit erhalten viel, viel schwerer ist.

Zur weiteren Erläuterung zitiere ich Georg Herwegh ( 1817-1875):

 

Man der Arbeit, aufgewacht!

Und erkenne deine Macht!

A l l e  R ä d e r  s t e h e n  s t i l l.

W e n n  d e i n  s t a r k e r  A r m  e s  w i l l .

 

Deiner Dränger Schar erblaßt,

Wenn du, müde deiner Last,

In die Ecke stellst den Pflug.

Wenn du rufst:  E s  i s t  g e n u g !

 

Brecht das Doppeljoch entzwei!

Brecht die Not der Sklaverei!

Brecht die Sklaverei der Welt!

Brot ist Freiheit

Freiheit Brot!

 

Kommentar: Wenn der Leser wegen der Worte <Not, Sklaverei, Brot usw.>

                      diese Zeilen als nicht mehr aktuell abtut, dann möchte ich

                      auf meine Ausführungen im Menü "Gegensatz" verweisen!

  

Eine Tatsache ist auch bei uns in Leipzig, dass Streiks aktuell sind. Es streiken oder streikten, nicht ohne Grund , Erzieher, Postangestellte, Eisenbahnangestellte, Mitarbeiter von Amazon usw.

 

Aber bitte nicht zu früh "klatschen"!

Warum?

Für die Betroffenen wird es sicherlich eine Erfüllung ihrer Forderungen geben. Sie hat aber nur kurzzeitigen Charakter.

Wie die vergangene Entwicklung in der BRD zeigte, führen diese Aktionen nur  zur bekannten  L o h n - P r e i s  Spirale.

(also "ein Ding ohne Ende!" )

 

 

Weiter zu Georg Herwegh:

Seine Grabinschrift in Liestal.

 

Hier ruht, wie er`s gewollt,

in seiner Heimat freien Erde

Georg Herwegh

31.Mai 1817-7.April 1875

 

Von den Mächtigen verfolgt,

Von den Knechten gehaßt,

Von den meisten verkannt,

Von den Seinen geliebt.

 

Erläuterung:      Knechten = Handlanger der Mächtigen

 

Meine Meinung:  Die Behauptung von G. Herwegh "Alle Räder stehen still ........"

                             ist richtig und kann auch durch die Geschichte belegt werden.

                            

                             Nur  S t i l l s t a n d   allein ist keine Lösung.

                             Es muss dann auch schon klar sein, wie es weiter gehen soll!

                             Damit bin ich bei der o. g. Feststellung:

                             Macht erobern geht (ist oft mit einem hohen Blutzoll

                            verbunden)!

                            Die Macht dann gestallten und damit erhalten viel, viel...

                            schwerer ist.

                                               

 

Nationalhymne der ehemaligen DDR: ( 1.Strophe/Text)

           Auferstanden aus Ruinen

           Und der Zukunft zugewandt,

           Lasst uns dir zum Guten dienen,

           Deutschland, einig Vaterland.

           Alte Not gilt es zu zwingen,

           Und wir zwingen sie vereint,

           Denn es muss uns doch gelingen,

           Dass die Sonne schön wie nie

           Über Deutschland scheint,

           Über Deutschland scheint.

 

 Alle Strophen gesungen:     

                                            

 

In dieser Hymne werden menschliche Wünsche offenbart. - Aber zu dieser und zur heutigen Zeit sind es nur    f r o m m e    Wünsche!

 

Mit der "Friedlichen Umwälzung" 1989, ausgehend von der "Heldenstadt" Leipzig, wurde dieses marode System in der DDR nach ca. 40 Jahren beseitigt.

Warum spreche ich hier von einer "Umwälzung" und nicht von einer "Revolution"?

Es gibt viele unterschiedliche Aussagen zum Begriff "Revolution". 

Meine Auffassung dazu:

Es hängt nicht davon ab, ob und wie viele Opfer diese Veränderung (also Umwälzung) gebracht hat. Wenn dies ein Kriterium einer Revolution wäre, dann müsste man jeden kriegerischen erreichten Machtwechsel in der Welt, der viele Opfer brachte, als <Revolution> bezeichnen.

Das trifft aber nicht zu.

Ich gehe von der marxistischen Philosophie aus, in der die Negation der Negationen zum Umschlag in eine neue Qualität der Gesellschaftsordnung

führt.

Dies war aber 1989 nicht der Fall. Man schloss sich einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung an, die schon in Deutschland  lange Zeit Bestand hatte.

Man könnte hier nur von einer  "unvollendeten Revolution" sprechen. ( Oder nur von einer Flucht ins "Gestern"!)

Nicht umsonst gründete der unlängst verstorbene Leipziger Pfarrer Christian Führer die Stiftung

                                               < Friedliche Revolution - wir gehen weiter !  > 

Von einer Konterrevolution kann ich aber auch nicht sprechen.

Warum?

Weil die beiden separaten deutschen Staaten ,BRD und DDR, nur durch eine Billigung der jeweils bestehenden Besatzungsmächte 1949 willkürlich entstanden sind und somit eine Teilung Deutschlands bis 1990 besiegelten.

Damit meine ich, dass seit 1945 keine Revolution auf deutschen Boden statt gefunden hat.

Ich kann auch nicht von einer Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990

sprechen; sondern nur von einer Einwilligung der DDR zur einer Angliederung an die bestehende BRD (also Annektierung!).

Zum Wort "Annektierung" muss ich noch einige Bemerkungen machen.

Wenn man dieses Wort nur mit "Gewalt" versteht, dann muss ich sagen, dass dies 1990 in Deutschland nicht der Fall war.

Ich verstehe diesen "Annektierung" durch die BRD als

                                                                   <  schleichenden Prozess !  >

Um diese Definition zu verstehen, muss man die gesamte deutsche Entwicklung

nach 1945 (ausgehend vom Potsdamer Abkommen!) in Betracht ziehen.

Dazu gibt es viele Dokumentationen; deshalb verzichte ich hier auf weitere Erläuterungen.

Unter einer Vereinigung verstehe ich, die unterschiedlichen Voraussetzungen der beiden deutschen Staaten (also Verfassung u.a.) auf einer neuen gemeinsamen Grundlage ( also Verfassung!) zu besiegeln!

Dies ist aber 1990 weder in der Wirtschaft noch in den unterschiedlichen politischen Strukturen geschehen.

Die aktuellen Gegebenheiten in der BRD wurden  an die ca. 17 Millionen Bürger der damaligen DDR verordnet!

Beispiele: - Das Grundgesetz wurde nicht angepasst.

                  - Es gibt bis heute noch keine gemeinsame Verfassung.

                  - Die Währung wurde nicht angepasst sondern nur von den

                    "Neuen   Bundesländern" übernommen.

                  - Die NATO Zugehörigkeit wurde auf die "Neuen Bundesländer" 

                    übertragen.  

                  - Es gab keine wirtschaftliche Verflechtung.

                  - Die Nationalhymne  der BRD galt ohne Veränderung ab sofort auch

                    für die "Neuen Bundesländer".

                  - Die Bundeswehr wurde nicht neu aufgestellt. ( usw. )

 

Hinweis:  Die BRD und die DDR waren beide völkerrechtlich anerkannte Staaten!!! 

Noch einige Ausführungen zu einer Klarstellung der Situation 1989 in der DDR:

"Schwerter zu Pflugscharen!" - eine ständige Forderung der Friedensgebete in   der Nikolaikirche zu Leipzig - um das Wettrüsten in der ganzen Welt zu beenden!

"Jetzt oder nie - Demokratie!" bezog sich auf eine Systemveränderung in der damaligen DDR!"

- "Wir sind das Volk!" - Grundlage dieser Forderung war die Forderung:

Alle Macht geht vom Volk aus!

"Stasi in die Volkswirtschaft!" - Diese Forderung wurde gestellt, weil es genug Bürger gab, die bei der effektive Gestaltung der Wirtschaft in der damaligen DDR nur hemmend auftraten.

Paradox wäre diese Forderung anders zu verstehen.

Warum?

Weil es in der "sozialistischen Wirtschaft" genug Arbeitskräfte gab.

Damit auch wirklich alle eine "Arbeit" hatten, wurden  "Posten" (also Planstellen) oftmals "erfunden"! Es durfte ja keine Arbeitslosen geben.

Es gab höchstens "Arbeitssuchende"!

Partei und Staatsführung appellierten damals an die Bürger der DDR:

"Mein ARBEITSPLATZ mein KAMPFPLATZ!"

Ich frage, wer wollte denn noch "kämpfen"?

- "Keine Gewalt!" und "Wir sind ein Volk!" - waren Forderungen an beide Seiten

in der DDR; also an die Staatsmacht und an die Demonstrierenden auf dem Ring in Leipzig.

(Es war dabei nicht an einem Zusammenschluss der DDR mit der BRD gedacht!)

Kommentar:

Aktuell war diese Forderung deshalb, weil schon zur Niederschlagung der Demonstration in Leipzig die Kampfgruppen der Arbeiterklasse am Schwanenteich kampfbereit standen.

Damit meine ich:

Väter oder Söhne auf dem Ring - Väter oder Söhne in den Kampftruppen?

Es wäre eventuell zum Bruderkrieg gekommen.

- "Gorbi, Gorbi ,Gorbi..." sollte den Demonstranten Mut machen, dass diesmal keine russischen Panzer, wie  am 17.Juni 1953, eingreifen werden! 

(Dies war aber vorher schon abgesprochen.)

Alle anderen Parolen waren dann nur noch "Import".

Z.B. "Schönhuber her" usw.

 

Danach erfolgte 1990 die schon schon längst überfällige Vereinigung der beiden bestehenden separaten  deutschen Staaten zur Bundesrepublik Deutschland -                                  

                                                                                     BRD ! 

                                       

              Helmut Kohl  (BRD)                                                                       Erich Honecker  (DDR)

 

Auch heute haben wir noch einen

                                                                    <  Diktator.  >

Sein Name ist

                                                                     <  Das Geld (Kapital !)  >

 

Er bestimmt, wie jeder einzelne Mensch schon von jungen Jahren an (also schon als Kind) auf unserer Erde leben kann.

Es werden auch heute Kinder geboren, die eigentlich schon Millionäre sind ohne dass sie, wie man so sagt, noch nicht einmal

                                                                         <  den Finger krumm  >

gemacht haben. (Damit soll aber keine Schuldzuweisung an diese Kinder gerichtet sein!)

Die Mehrheit der Kinder wird aber durch redliche Arbeit nicht reich; ganz im Gegenteil. 

Auf vielen von ihnen wartet dann nur noch die Altersarmut.

Ausnahmen bestimmen die Regel! -  

Mein Vater erzählte mir z. B. eine Geschichte aus Amerika:

"Vom Tellerwäscher zum Millionär".

Für mich war das eher nur eine Legende.) 

Ich möchte hier noch einige Erläuterungen zu meiner Formulierung

                                                 <  Das Geld ist der heutige Diktator  >

machen.

Ich meine hier nicht des Geld in Form von Bargeld, Kreditkarten, Wertpapiere usw.

Geld ist ein Zahlungsmittel - Geld ist ein Wertbewahrungsmittel.

Es steht also adäquat für eine Leistung. Diese Leistung kann die Ware oder aber auch die Arbeitskraft des Menschen umfassen.

Und bei der Ware "Arbeitskraft" bin ich wieder bei meiner o. g. Feststellung.

Es geht also um die kausalen Zusammenhänge zwischen Wert der Arbeitskraft und dessen Ausbeut(e)ung durch den Menschen.

Dies ist heute der entscheidende Punkt über ein lebenswertes Leben eines Menschen.

Ich möchte also nicht das Geld als Zahlungsmittel

( wie Don Quichotte - Don Quijote - aus Unwissenheit - die Windmühlen als Verursacher der Verarmung einiger Ritter bekämpfte! )

ablehnen, sondern die damit verbundene Macht einiger Menschen über das Leben von Millionen und Abermillionen  Menschen anprangern.

Die Kluft zwischen arm und reich geht auch heute weiter auseinander .

Natürlich hat der Begriff "Armut" heute eine andere Bedeutung als

 z. B. im 17. Jahrhundert. Damals war es bestimmt kein Wunsch der Armen, auch ein Fahrrad wie die Reichen zu besitzen, weil es dieses ja noch gar nicht gab.

Heute besitzt sogar ein Hartz IV Empfänger vielleicht ein Auto, das noch in den 20-ziger Jahren als Luxus der Reichen galt.

(Ob er bei den heutigen Spritpreisen damit noch fahren kann steht wieder auf einem "anderen Blatt"!)

Dafür hat er aber heute andere materielle Sorgen (und nicht nur die Hartz IV Empfänger!) um auf der Erde leben zu können!

Heute muss man von einer Verschärfung der Ausbeut(e)ung sprechen.

Warum? 

Heute schafft ein Arbeiter in einer Stunde solch einen Mehrwert (Profit) für den Arbeitgeber (Kapitalist), wie er im Frühkapitalismus hätte dazu eine ganze Woche arbeiten müssen.

Es gibt immer noch bettelarme und super-reiche Menschen. (In meinen Filmausschnitten "Boot Polish" oder "Im Schatten des Lebens" und auf den Bildern meiner Homepage möchte ich das nur andeuten!) 

Diese Verwerfungen in der menschlichen Gesellschaft versuchen die Machthaber auch heute noch als "Demokratie" an den Kleinen Mann zu "verkaufen".

Wie lange der Kleine Mann dies noch so "abkauft" ( vielleicht noch 10 Jahre,

100 Jahre, 1000 Jahre oder mehr?)  weiß ich nicht.

                                             < Bis dahin fließt noch viel Wasser den Berg hinunter! >

Die "linke" Ideologie kann man nicht einfach dem KLEINEN MANN "verordnen".

Diese muss er sich selbst <erarbeiten> !

Die Menschen sollten daran denken, dass wir alle nur Gäste unserer Erde sind. Es gibt aber leider Menschen, die sich nicht als Gäste benehmen sondern als 

                             < Besitzer und Beherrscher unseres Planeten! >

 

Der Diktator "Kapital" (Geld!) bestimmte bisher in der Geschichte der Menschheit  vor allem über Krieg und Frieden in der Welt!

 

                            AUCH HEUTE NOCH IST ER DAFÜR VERANTWORTLICH !!!

 

 

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