Menschlichkeit

   

Auch über die Menschlichkeit schreibe ich in meinem Buch. Dabei möchte ich an das bekannte Zitat von Johann Wolfgang v. Goethe erinnern:                                             

  "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!

Denn das allein unterscheidet ihn von allen Wesen, die wir kennen."

Ergänzung von mir zum o. g Unterschied:

Auch Habgier (gemeint ist hier die maßlose Gier nach materiellem Reichtum!), Hass, Intrigen, Quälerei, Folter, Mord ( gemeint ist nicht "das Töten"!), Bestechung, Korruption, Lügen,Hetze, Betrug u.a. kennt ein Tier nicht;

dies hat nur der Mensch hervorgebracht!

Nicht vergessen möchte ich "die Arbeit", die durch die Evolution nur  der Mensch sich angeeignet hat.

War Goethe ein "Träumer" als er diese Zeilen schrieb?

Nun könnte man dieses Zitat als geschichtliches Phänomen seiner Zeit beiseite schieben.

Es gibt aber auch heute Menschen, die eigentlich auf der Grundlage o. g. Zitates ihr Denken und Handeln aufbauen; sicher oftmals im Unterbewusstsein.

   

Auch der ZDF-Moderator und Vater von

4 Kindern, Jörg Pilawa, sagte in einem Interview, dass er in Zukunft in seinen Sendungen auf die "sozialen Kompetenzen" in der heutigen Gesellschaft aufmerksam machen möchte.

 

In meinem Buch versuche ich darzustellen, welche Wege die menschliche Gesellschaft gehen kann um eine soziale Eintracht unter den Menschen zu erreichen. Natürlich kann man nicht auf "Verordnung" diese  der Gesellschaft vorgeben. Alles dazu muss "wachsen"; sich also entwickeln und von der Gesellschaft auch angenommen werden.

Oder wird auch in Zukunft die unermessliche, menschliche Gier nach persönlichem, materiellem Reichtum alle Wege dazu versperren?

Aus der heiligen Schrift zitiert:

(1.Samuel 9,1-14; Psalm 91,1-8 ; Lukas 12,15)

"Jesus aber sprach zu ihnen: Gebt Acht und hütet euch vor aller Habsucht."

 

Schafft es die Gesellschaft einmal  <das menschliche Antlitz mit dem Menschsein> zu verbinden?

 

Man sollte eigentlich nie - nie sagen!

 

Es ist ein gutes Zeichen, dass die Menschen darüber sprechen wollen:

Erwarten Sie aber dazu in meinem Buch keine "Patentlösung".

Über eine unlängst rein zufällige Diskussion  mit einem naheliegenden Menschen über die o. g. aufgezeigte Entwicklung der menschlichen Gesellschaft möchte ich hier noch anmerken:

Mein Gesprächspartner war der Ansicht, dass allein die weitere Entwicklung der Intelligenz der Menschen dazu führen wird die heutige kapitalistische-imperialistische Gesellschaftsordnung abzulösen und in eine neue, lebenswertere zu gestallten. So nach der Vorstellung: < Wir sind doch alles Brüder und Schwester >.

Oder: < Wir sind doch alles Bürger! >

Dieses Gedankengut ist schon alt. Es ist dem  politischen Pluralismus oder den utopischen Vorstellungen einzelner Menschen zuzuordnen.

Es ist nichts weiter als ein Wunschdenken. 

Schon Lenin musste sich mit solchen Leuten auseinandersetzen.

Meine grundsätzliche Auffassung dazu ist:

Es gilt auch heute noch:

             < Beim Geld hört die Freundschaft auf! >

Solange das Privateigentum an Produktionsstätten, an Produktionsmittel usw.

eine dominierende Existenz in der menschlichen Gesellschaft hat, wird es auch keine friedliche Ablösung geben!

Ich kann nur noch sagen:  < Panta rhei -  C`io flui  - all flows - Alles fließt! >

Goethe bezog sich in dem Gedicht  - Dauer im Wechsel - direkt auf Heraklit:

Gleich mit jedem Regengusse

Ändert sich dein holdes Tal

Ach, und in dem selben Flusse

Schwimmst du nicht zum zweitenmal

 

Der Gegenstand seines Gedichts - Eins und Alles ist auch der ewige Wandel:

Es soll sich regen, schaffend handeln

Erst sich gestalten, dann verwandeln

Nur scheinbar stehts Momente still

Das Ewige regt sich fort in allen

Denn alles muß in Nichts zerfallen

Wenn es im Sein beharren will

                                  

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