Schwur

 

 

 

Was schwört man in Deutschland?

 

Der Bundespräsident:  "Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde." ( ...so wahr mir Gott helfe !)

 

Der Bundeskanzler:  "Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde." (...so wahr mir Gott helfe! )

 

Der Bundesminister:  "Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde." (...so wahr mir Gott helfe! )

 

Die Bundeswehrsoldaten:  " Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen."

 

Der Richter:  "Ich schwöre, das Richteramt getreu dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und getreu dem Gesetz auszuüben, nach besten Wissen und Gewissen ohne Ansicht der Person zu urteilen und nur der Wahrheit und Gerechtigkeit zu dienen." (...so war mir Gott helfe! )

 

Der Arzt: Der Eid des Hippokrates wird in seiner klassischen Form nicht mehr geleistet. Mehrere Elemente sind auch heute noch Bestandteil ärztlicher Ethik.

 

Letzte Strophe der Nationalhymne (Text):

                                   "Einigkeit und Recht und Freiheit

                                     Für das deutsche Vaterland!

                                     Danach laßt uns alle streben

                                     Brüderlich mit Herz und Hand!

                                     Einigkeit und Recht und Freiheit

                                     Sind des Glückes Unterpfand -

                                     Blüh`im Glanze dieses Glückes,

                                     Blühe, deutsches Vaterland!"

 

 (Gesungen wird in der Öffentlichkeit nur noch die letzte Strophe!)

 

Die Flagge:

    

 

 

 

 

 

Zug der Studenten auf die Wartburg 1817:   

                                  

 Radierung eines unbekannten Künstlers aus dem 19.Jahrhundert.

 

Unter dem Wahlspruch "Ehre, Freiheit, Vaterland" wurden im Rittersaal der Burg Reden gehalten.                                                        

 

 

Hymne der deutschen Burschenschaft:

 

1.                                                                                                    

"Schwört bei dieser blanken Wehre,           

 schwört, ihr Brüder, allzumal:                              

 Fleckenrein sei unsre Ehre,                         

 wie ein Schild von lichtem Stahl.                  

 Was wir schwuren, sei gehalten                  

 treulich bis zur letzten Ruh`;                         

 Hört`s ihr Jungen, hört`s ihr Alten, Gott im Himmel, hör`s auch

 du!                                                                                                           

 

2.

Freiheit, duft`ge Himmelsblume,

Morgenstern nach banger Nacht!

Treu vor deinem Heiligtume

stehn wir alle auf der Wacht.

Was erstritten unsre Ahnen,

halten wir in starker Hut;

Freiheit schreibt auf eure Fahnen, für die Freiheit unser Blut!

 

3.                                                                       

 Vaterland, du Land der Ehre,                          

 stolze Braut mit freier Stirn!                           

 Deinen Fuß benetzen Meere,                           

 deinen Scheitel krönt der Firn.                       

 Laß um deine Huld                                            

 uns werben,                                                      

 schirmen dich in unsrer Hand;                     

 dein im Leben,                                                   

 dein im Sterben,

 ruhmbekränztes Vaterland! 

 

4.

Schwenkt der Schläger blanke Klingen,

hebt die Becher, stoßet an !

Unser Streben, unser Ringen,

aller Welt sei`s kundgetan.

Laßt das Burschenbanner wallen,

haltet`s hoch mit starker Hand,

brausend laßt den Ruf erschallen:

Ehre, Freiheit, Vaterland! "  

( Rudolf Baumbach 1879)  

 

 

Kommentar:   Leider gibt es auch heute noch Menschen die auf

                                         a l l e s     s c h w ö r e n!

 

 

                                                                                                                                      

Nach oben


nPage.de-Seiten: Marions bunte Heimatseite | Kunst Kultur Kreativ Foto Indianer