Wahrheit

 

"Des Kaisers neue Kleider" ist ein bekanntes Märchen des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen.

Es erschien am 7. April 1837 und  ist heute noch  belehrend für die Menschen.

Inhalt: (gekürzt)

Das Märchen handelt von einem Kaiser, der sich von zwei Betrügern für viel Geld neue Gewänder weben lässt. Diese machen ihm weis, die Kleider seien nicht gewöhnlich, sondern könnten nur von Personen gesehen werden, die ihres Amts würdig und nicht dumm seien. Tatsächlich geben die Betrüger nur vor zu weben und dem Kaiser die Kleider zu überreichen. Aus Eitelkeit und innerer Unsicherheit erwähnt er nicht, dass er die Kleider selbst  auch nicht sehen kann und auch die Menschen, denen er seine neuen Gewänder präsentiert, geben Begeisterung über die scheinbar schönen Stoffe vor. Der Schwindel fliegt erst bei einem Festumzug auf, als ein Kind sagt, der Kaiser habe gar keine Kleider an, diese Aussage sich in der Menge verbreitete und dies zuletzt das ganze Volk rief.

 

Resümee der Geschichte:          

Kinder sagen die Wahrheit. Sie "denken" noch mit dem Herzen.

Die Verbreitung der Wahrheit braucht "Zeit".

 

Bemerkungen zum Plakat:

Kommentar: 

Stimmt!   Aber die        W A H R H E I T     ist erst einmal die Grundlage für

eine entsprechende     L Ö S U N G  !

 

Anbei ein Zitat von ARISTOTELES (griech. Philosoph 384-322 v. Chr.):

"Wer Recht bekennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben."

 

Die Wahrheit ist oft bitter (auch in meinem Buch <Unwissenheit entmachtet>). Sie kann bitter sein wie Medizin.

Aber nur dadurch kann sie hilfreich sein! 

 

Die Erleuchtung kommt:

Ein Kind sah die Bilder von der amerikanischen Mondlandung von 1969 und sagte:

"Die waren gar nicht auf dem Mond. Das sind doch nur Bilder aus einem Filmstudio !"

     

Kommentar:

Zu dieser Zeit und auch heute noch ist aus technischen Gründen solch eine Mondlandung nicht erfolgreich realisierbar.

(Beweise dafür gibt es mittlerweile genug!)

Juri Gagarin konnte 1961 eingedrängt in einer Kugel unsere Erde einmal umkreisen und war ca. 108  M i n u t e n  im Weltall um dann < weich > auf der Erde zu landen.

 

                                   

 

Die heutige Zielstellung eine Rakete mit Menschen an Bord (die auch dazu das nötige Geld haben!) um den Mond zuschicken (ohne einer Landung!) und  wieder heil auf der Erde zu landen ist schon eher machbar.

Aber es wird sicher noch ca. 20 Jahre dauern um dieses Vorhaben auch aus technischer Sicht erfolgreich verwirklichen zu können.

Die Leichtgläubigkeit der Menschen wurde auch früher schon oft missbraucht.

Mein Großvater erzählte mir, als ich noch Kind war, dass es viele Menschen gab, die an ein  Perpetuum mobile  glaubten!

Begriffsklärung:

Ein Perpetuum mobile (lat. sich ständig Bewegendes‘, Mehrzahl Perpetua mobilia) ist ein hypothetisches Gerät, das – einmal in Gang gesetzt – ohne weitere Energiezufuhr ewig in Bewegung bleibt und dabei – je nach zugrunde gelegter Definition – möglicherweise auch noch Arbeit verrichtet. Wenn das „Perpetuum mobile“ Nutzenergie bereitstellen soll, ohne dass von außen Energie zugeführt wird, widerspricht das dem Energieerhaltungssatz. Bei makroskopischen Geräten auf der Erde verhindern unvermeidbare Energieabgaben (beispielsweise durch Reibung) auch schon ohne Nutzenergie-Entnahme einen ewigen Dauerbetrieb ohne Energiezufuhr.

 

Mein Widerspruch:

Aus der Presse erfuhr ich, dass bei uns in Leipzig eine Ausstellung über die Kinder- und Jugenduniformierung in Deutschland eröffnet worden ist.

Ich erfuhr, dass dort bewusst die Uniformierung der Nazizeit bezugsnah mit der Bekleidung der Kinder- und Jugendorganisation in der ehemaliger DDR dem Besucher

suggeriert wird.

Dies ist nicht nur eine Diffamierung der Bürger der ehemaligen DDR sondern auch gleichzeitig eine persönliche, weil ich als Pädagoge direkt oder indirekt mit diesen Organisationen zu tun hatte.

Dagegen muss ich auf diesem Wege in W i d e r s p r u c h  gehen!

Begründung: 

Ich möchte keine emotional geprägte ARGUMENTE anführen sondern nur sachliche.

Dabei muss ich erst einmal die Bedeutung und die den geschichtlichen Hintergrund aus meiner Sicht darstellen:

1.Bedeutung:

Die Uniform symbolisiert die Funktion ihres Trägers und/oder dessen Zugehörigkeit zu einem Verband und zu einer Organisation (Bekleidung, Abzeichen, Nationalflagge u. a.). Durch das Tragen der Uniform soll das  Individuum seinen Beruf oder seine Aufgabe verkörpern und seine Aufgabe als Funktionsträger besonders in den Vordergrund stellen. Mit dem Tragen der Uniform wird auch der Korpsgeist der Uniformträger ausgebildet und gefestigt.

2. Geschichtliche Bezugnahme:

Ich glaube, dass es schon frühzeitig ein Bedürfnis der Menschen war, durch äußerliche Gemeinsamkeiten eine Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft zu symbolisieren.

Damit meine ich, dass schon im Zeitalter der Sammler und Jäger dieses Bedürfnis bestand.

Als Beweis möchte ich hier die einheitlichen Äußerlichkeiten der heutigen noch bestehenden Naturvölker anführen.

Auch bei den durch den Genozid ausgerotteten Indianerstämmen war eine gemeinsame Äußerlichkeit als Bestand der Zugehörigkeit festzustellen.

 Die Menschen heute zeigen durch eine einheitliche Kleidung die Zugehörigkeit z. B. zu einem Verein usw. auch an.

Auch in den anderen Ländern, so auch in den USA, ist zu erkennen, dass eine Einheitskleidung bei den Kindern und Jugendlichen durchaus Sitte ist.

(So z.B. beiden verschiedenen Camps, Schulen usw. )

Das eine einheitliche Schulkleidung, wie es in vielen anderen Ländern praktiziert wird, in Deutschland auf Ablehnung stößt, hat verschiedene Hintergründe, auf die ich noch zu sprechen komme.

Man muss aber erkennen, dass in einigen armen Ländern die einheitliche Schulkleidung dazu benutzt wir, die noch vorherrschenden großen sozialen Unterschiede zu kompensieren. Dies ist aber auf Dauer keine Lösung um den sozialen Frieden unter den Menschen aufrecht zu erhalten.

Aber ich wage hier in Betracht zu ziehen, dass eine einheitliche Schulkleidung bezogen auf eine bestimmte Schule, viele positive Aspekte bei den Kindern-und Jugendlichen haben kann.

Ich wage hier auch zu sagen, das solche Amokläufe wie in Erfurt usw. durch solch eine Symbolisierung der Zugehörigkeit eventuell nicht stattgefunden hätten.

Hier muss ich noch tiefer die Psychologie der Kinder- und Jugendlichen dem Leser plausibel machen.

Dazu möchte ich aber erst einmal meine eigene Kindheit beleuchtend darstellen.

Als Kinder waren wir froh z. B . einer B a n d e ( also einem unwillkürlich gebildeten Kinderkollektiv ) usw.. anzugehören.

​Die größte Strafe für uns Kinder war ja, wenn man davon ausgeschlossen wurde.

​Ja, auch wir haben in solch einer Gemeinschaft auch unrühmliche Taten vollbracht. So haben wir gemeinsam Gärten und Felder geblündert.

​Die Tiebkraft dazu war unser gemeinsamer H u n g e r  !

​Wir haben aber auch als JP in unserer Pionierkleidung damals G u t e s  

​getan.

So haben wir z. B. mitgeholfen bei Beseitigung der Trümmer durch den 2. Weltkrieg in Leipzig.

​Als Kind lebte ich noch in Bayern. Ich konnte damals schon bemerken, dass  der Drang nach Gemeinsamkeiten auch äußerlich kundgetan wurde.

​Es gab so z. B. Trachtenvereine , Gesangsvereinen bis hin zur Freiwillige Feuerwehr, die mit einer einheitlichen Kleidung auftraten und auch von der Bevölkerung Anerkennung bekamen.

 

Durch die Rechte und Pflichten, die wir durch die Zugehörigkeit einer < Bande > zu erfüllen hatten, ahmten wir denen der Erwachsenen entsprechend der bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse nach.

Ganz wichtig dabei war eine nach außen sichtbare Zugehörigkeit zu              symbolisieren.

Dazu reichte z.B. eine gleiche Mütze oder ein gleiches Armband usw. aus.

Heute habe ich noch gut in Erinnerung, dass uns als Vorbildwirkung der bekannte <Timur und sein Trupp > aus der frühen Sowjetrepublik dienlich sein sollte.

Zur Erklärung: 

Die Geschichte des Buches ist in einem sowjetischen Dorf angesiedelt.

Der 14-jährige Timur Garajew leistet als Anführer einer Gruppe Gleichaltriger heimliche Nachbarschaftshilfe für Angehörige und Witwen von Frontsoldaten der Roten Armee. Die Arbeit ist nicht einfach, da es im Ort eine Gruppe gibt, die häufig die Obstgärten der Anwohner plündert und damit gegen Timur und seine Freunde agiert. Als die 13-jährige Shenja Urlaub in Timurs Heimatort macht, bringt sie den Trupp kräftig durcheinander und gewinnt gleichzeitig viele neue Freunde.

Im Buch werden vor allem Themen wie Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und Freundschaft thematisiert.

Diese Eigenschaften sind heute in einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung nicht erwünscht.

​Heute spricht man von einem sogenannten T e a m g e i s t unter der arbeitenden Bevölkerung.

Dieser Teamgeist dient ausschlielich der effektiverern Erfüllung eines Projektes, also einer Arbeitsaufgabe und dient vor allem der Absicherung bzw. der Erhöhung des dabei geschaffenen Mehrwertes ( also Profites! )  für den Arbeitgeber (also des Besitzenden, sprich Kapitalisten). Die Teilnehmer des Teams bekommen doch nur einen Bruchteil davon in die eigenen Tasche.

Auch in der damaligen DDR wurden bei der Uniformierung der Kinder Fehler gemacht.

Anbei dieser Link dazu:

http://www.helios-verlag.com/uploads/media/Artikel_Horch_und_Guck.pdf

 

Wir Pädagogen und auch Psychologen konnten aber damals rechtzeitige diese Entwicklung stoppen, weil dieses Ansinnen nicht mit der Entwicklung eines Kindes zu vereinbaren ist.

Hier möchte ich meine Grundeinstellung dazu wiederholen:

          < Lasst die Kinder   "K i n d "  sein so lange es geht! >

Was will ich mit den o. g. Ausführungen konkret sagen:

Es kommt nicht darauf an, ob ein Mensch eine Uniform trägt oder nicht, sondern mit welchen Bewusstsein er es tut.

So wurde in Nazi-Deutschland die staatliche Doktrin zur Notwendigkeit der Ausführung eines Aggressionskrieges ( also die Auslösung des 2.Weltkrieges !)

auch durch die Uniformen der Kinder und Jugendorganisationen

                   b e n u t z t    und      m i s b r a u c h t.

 

In der damaligen DDR versuchten wir Pädagogen das Tragen einer Pionier -oder FDJ Kleidung ( u.a.) nicht nur nach dem Motto:

 

                     < Friede - Freude - Eierkuchen >

 

sondern durch solche edlen Forderungen zu manifestieren:

 

               < ( Welt-) Frieden und Völkerverständigung >

 

Deshalb ist die Eröffnung dieser o.g. Ausstellung in Leipzig für mich nicht nachvollziehbar und dient auch nicht der weiteren Vertiefung unserer deutschen Einheit.

 

Hier möchte ich noch eine allgemeine Bemerkung zu Deutschland machen:

 

Die Basis für eine wirkliche Einheit unserer deutschen Nation muss sein:

Der gegenseitige               R e s p e c k t 

bei der Aufarbeitung der wohl sehr unterschiedlichen 

                                           G e s c h i c h t e

der beiden nach 1945 separat entstandenen Staaten auf deutschem Boden:

                         < BRD  und  DDR >

 

( Diese Beitrag ist noch in Arbeit!)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

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