Gefühl

 

Gefühle auf dem Berggipfel

 

Schon als Kind bin ich gern die Berge hinaufgestiegen.

Sicher war jeder Aufstieg mehr oder weniger erschwerlich gewesen.

Als ich dann aber den Berg erklommen hatte folgten die Emotionen.

Der Blick nach unten in das Tal zeigte mir die Ortschaften dann nur noch als Miniaturen. Die Häuser erschienen nur noch als kleine Schachteln, und die Autos sah ich nur noch als bewegende Punkte. Die Menschen konnte ich oftmals gar nicht mehr sehen.

Bei mir kamen dann die Gefühle der Erhabenheit, der persönlichen Freiheit und der Sorglosigkeit auf. Ich wurde immer wieder von der Schönheit der Natur überwältigt und fing an sinnlich über das Leben auf unserer Erde nachzudenken. Dabei kam mir der Gedanke, dass Gott eine noch höhere Sicht hat und deshalb ein Optimist sein muss.

 

Ich kann auch heute so richtig nachfühlen, wie schön es gewesen sein musste, als Juri Gagarin 1961 unsere Erde aus dem Weltall betrachten konnte.

       

Seine Eindrücke von unserer Erde beschrieb er mit den Worten, dass sie immer im unterschiedlichen Licht erstrahlend als "blauer Planet" faszinierend auf ihn wirkte. Er verband seine Begeisterung mit einem Appell an die Menschheit, diesen wohl einmaligen Planeten in unserem Sonnensystem mit allen Anstrengungen so zu erhalten.

Als ich dann den Berg so hoch bestiegen hatte, von wo man dann keine Ortschaften mehr erkennen konnte ( wie auf dem folgenden Bild ), musste ich immer wieder an die wohl mahnenden Worte denken:

" Die Natur braucht die Menschen nicht - aber die Menschen brauchen die Natur."

 

 

 

Der Grundsatz meiner Lebensphilosophie:

 

Wer <Ohmm> ist hilft den anderen nach <Ohmm> !

 

 

Dieser Grundsatz ist heute nicht < in >  - eher < out > !

 

El Condor Pasa: ( Dana Winner )

 

Kommentar:​  Schade!

Ich versuche es nun mit dem folgenden Video.

Der Ursprung eines Liedes kann einen neuen Label schaffen - einen Label zur Lebensbejahung!

 

 

Urtext:

Text auf Quechua Spanische Version Deutsche Übersetzung

Yaw kuntur llaqtay urqupi tiyaq
maymantam qawamuwachkanki,
kuntur, kuntur
apallaway llaqtanchikman, wasinchikman
chay chiri urqupi, kutiytam munani,
kuntur, kuntur.

Qusqu llaqtapim plazachallanpim
suyaykamullaway,
Machu Piqchupi Wayna Piqchupi
purikunanchikpaq.

Oh majestuoso Cóndor de los Andes,
llévame, a mi hogar, en los Andes,
Oh Cóndor.
Quiero volver a mi tierra querida y vivir
con mis hermanos Incas, que es lo que más añoro
oh Cóndor.

En el Cusco, en la plaza principal,
espérame
para que a Machu Picchu y Huayna Picchu
vayamos a pasear.

Oh majestätischer Kondor der Anden,
nimm mich nach Hause, in die Anden
Oh Kondor.
Ich will zurückkehren in mein geliebtes Land und
mit meinen Inkabrüdern leben, das ist, was ich am meisten ersehne,
oh Kondor.

In Cusco, am Hauptplatz
erwarte mich,
damit in Machu Picchu und Huayna Picchu
wir flanieren können.

 

Natürlich; als ich dann wieder zurück im Tal angekommen war, hörte dieser herrliche "Traum" auf, und der Alltag hatte mich wieder voll im "Griff".

Ich glaube, dass es schon vielen Bergsteigern ( und nicht nur diesen!) so ergangen ist. 

Und hier noch einmal das Lied von Nicole  < Ein leises Lied.... >.

Ich glaube sie will uns Erwachsenen darauf aufmerksam machen wie der Alltag heute ist :

 

Ein Lied konnte immer schon die Gefühle der Menschen ansprechen und auch verknüpfen:

 

Eine Wanderung durch einen   WIRTSCHAFTSWALD  (Nutzwald!)  langweilte mich.  

 

        

 

Ich empfinde diese < ATEMWANDERUNG > nur in einem Nadelwald!

( Evtl. auch in einem Mischwald? )

Diese Wälder gibt es aber leider im Raum Leipzig  kaum noch!!!      

 

 

                                  - Ende -                                   

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